Berlin „Freiheit statt Angst“

Die Demo „Freiheit statt Angst“ wurde am vergangenen Samstag,
den 11.10., bei herrlichem Spätsommerwetter statt um 14 Uhr
wie in den Aufrufen angekündigt erst
so gegen 14:30 Uhr offiziell eröffnet.
Sammelpunkt war der Platz vor dem Roten Rathaus nahe am
Alexanderplatz rund um den Neptunbrunnen.

wiederstand

Über eine Stunde lang mußten die auf mehrere Tausend angewachsene
Zahl der wartenden TeilnehmerInnen diverse Reden über sich ergehen lassen.
Wer sich nicht unmittelbar vor der Tribüne auf der Spandauer Straße aufhielt,
bekam davon ohnehin kaum etwas mit und mensch fragt sich,
wozu denn eine aufwendige Lautsprecheranlage überhaupt installieren,
wenn sie dann doch nicht richtig genutzt wird. Vielleicht wäre es ja auch sinnvoller und effektiver gewesen,
die Redner auf zwei oder drei Zwischenkundgebungen, z.B. 1.)
vor der Humboldt-Uni am Denkmal des Alten Fritz, 2.) an der Kreuzung
Unter den Linden / Friedrichstraße und 3.) vor dem Reichstag, auftreten zu lassen.

Ein riesiger Datenkrake positionierte sich an der Kreuzung Spandauer
Straße/Karl-Liebknecht-Straße schon lange vor dem Demostart an die Spitze.
Über 117 Gruppen und Organisationen hatten ja zur Teilnahme aufgerufen und sich mit
vielen Transpis, Plakaten und verschiedenster Aktionskunst-Aktivitäten (Performances) beteiligt.
Auch DIE LINKE, die Grünen und die FDP wollten öffentlichkeits- und damit wählerwirksam
mit dabei sein obwohl alle drei Parteien meist mehr als weniger ihren Anteil zum
grundgesetzwidrigen Bürger- und Menschen-Rechts-Abbau beigetragen haben.

Die Demo verlief insgesamt ruhig und friedlich, auch die wenigen und einfallslosen Parolen
kamen meist nur ziemlich müde rüber. Selbst den Antifas schien es zum sonst so kämpferischen
Skandieren möglicherweise zu warm zu sein. Es fehlte offenkundig an entsprechender Lauti-Unterstützung.
Lediglich kurz nach der Kreuzung Ecke Friedrichstraße in Höhe des ZDF-Studios kam etwas
Unruhe im Block der Antifa auf, weil ein offensichtlich der rechten Szene zugehöriger Teilnehmer
mit einer Thor-Steinar-Jacke von mehreren Antifas erkannt und aus der Demo gedrängt wurde.
Sofort witterte die Bullerei Randale. Die Rotten kamen hop hop hopp im Schweinsgalopp in voller Kampfmontur schwitzend angerannt und „sicherte“ den mutmaßlichen Neonazi. Deutlich war zu erkennen,
daß sie Order hatten, sich mit den sonst gewohnten Prügelexzessen zurückzuhalten,
schließlich latschten ja DIE LINKE, die Grünen und die FDP mit – nicht zu vergessen die vielen Touristen.
So mußten sie in ihren monströsen Kunststoffpanzern schwitzen und konnten sich nicht abreagieren.

Der auf vielleicht fünfzehn- bis zwanzigtausend TeilnehmerInnen angewachsene
Demozug zwängte sich dann über die Wilhelmstraße in die Dorotheenstraße an den
Abgeordneten-Silos vorbei zum Reichstag. Die Veranstalter wollen ja 100.000 Demo-TeilnehmerInnen
gezählt haben und machen sich damit unglaubwürdig, denn so viele waren es ganz sicher zu keiner Zeit,
auch nicht bei der Abschlußkundgebung vor dem Brandenburger Tor. Allerdings habe ich die
Abschlußkundgebung auch ziemlich bald verlassen, vielleicht sind danach ja noch weitere zehntausende
neugierige SpaziergängerInnen und Touries dazugestoßen.

Insgesamt war es eine eindrucksvolle Demo gegen die pervertierte Datenschnüffelei und
Sammelwut der BRD-Demokratur und gegen den grundgesetzwidrigen Abbau nahezu aller Bürgerrechte.
Es war ein kraftvoller Protest auch gegen die eine irrsinnige Militarisierung zu Lasten
der Demokratie und des solidarischen Sozialstaatsgedankens.

Quelle: Indymedia

Sponti gegen NPD Kinderfest

Anti
Am 7.09.2008 Versammelten sich Spontan 60 Antifaschisten um
gegen die Faschistischen und Rassistischen
Strukturen in Bad Doberan zu Demonstrieren.
Den besten Anlass dazu gab die NPD die zum Zweiten mal ihr
Kinderfest in Bad Doberan veranstaltete.
Die Demonstration zog von Bahnhof
ca. 12.40 los nach 5 Minuten wurde sie von der Polizei aufgehalten.
Nachdem sich nach paar Minuten die Sponti
Angemeldet wurde kamen die Auflagen der Polizei.

Erste Auflage die Transpies mussten auseinander geknotet werden.
Und Nummer Zwei das die Demo auf den Bürgersteig weiterziehen soll.

Nachdem alles geklärt worden war zog die Demo weiter Richtung NPD.
Beim Kinderfest angekommen wurde der NPD mit Sämtlichen Parolen
Klar gemacht das sie in Bad Doberan nicht erwünscht sind.
Anschließend zog die Demo weiter Richtung Bad Doberaner Münster
Wo sie Schließlich aufgelöst wurde.

Nach angaben von Endstation Rechts besuchten ca. 30-40 Personen darunter 20 Kinder.